Deutschland

Peter Willmes

Peter Willmes, Director Marketing

„Dr. Homer Stryker war ein Pionier der Medizin-technik, angetrieben von dem Willen, immer neue und immer bessere Produkte für die Lebensqualität der Patienten zu entwickeln. Diese Philosophie ist bis heute zentraler Motor für das Unternehmen und seine Mitarbeiter.“


Kontakt|
|
Juristische Erklärung|
Impressum|

 

Stryker – Mit Erfahrung für die Menschen

Aktives Leben steht im Mittelpunkt

Dr. Homer Stryker (4. November 1894 – 20. Mai 1980), orthopädischer Chirurg aus Kalamazoo, Michigan, entwickelte in seiner Praxis Medizinprodukte, die dem Bedarf seiner Patienten besser entsprachen als die am Markt befindlichen Hilfsmittel. Das Interesse an diesen Produkten war so groß, dass Dr. Stryker 1941 ein eigenes Produktions-Unternehmen gründete. Rasch wuchs die Zahl an Produkten und Dienst-leistungen für die einfache, schnelle und effektive Operation und Genesung. Ziel aller Entwicklungen war es und ist es bis heute, den Patienten mit Stryker-Produkten ein gesünderes und aktiveres Leben zu ermöglichen.

Eine Erfolgsgeschichte

Mit einem Klick auf die Zeiträume bekommen Sie einen Eindruck unserer Unternehmensgeschichte.

1936 bis 1950 | 1951 bis 1980 | 1981 bis 1990 | 1991 bis 2000 | 2001 bis heute

1936 – 1939   Dr. Stryker erfindet das Drehgestell für die Pflege und Versorgung von Menschen mit schweren Rückenverletzungen: Die Patienten lassen sich damit ohne großen Kraftaufwand und unnötige Transfers umdrehen, untersuchen und operieren. Auch Druckgeschwüre können damit leichter verhindert werden. Die Erfindung erregt nicht nur in medizinischen Fachkreisen Aufsehen, sondern schafft es sogar bis ins berühmte „LIFE magazine“.
Die von Dr. Stryker entwickelte Mobilitätsferse bringt enorme Erleichterungen für Menschen mit Frakturen der unteren Extremitäten. Heute ist sie ein nicht mehr wegzudenkender Standard nach vielen Operationen, bei denen ein Gipsverband am Fuß angelegt wird.
Dr. Stryker absolviert die Facharztausbildung in orthopädischer Chirurgie an der Universität von Michigan.

1940/41 Dr. Stryker gründet eine Praxis im Borgess Krankenhaus in Kalamazoo, Michigan. Im Keller des Gebäudes baut er einen eigenen Forschungs- und Entwicklungsbereich auf, in dem er Drehgestelle und Mobilitätsfersen anfertigt. 1941 gründet er sein eigenes Unternehmen „Stryker“ und verstärkt seine Vertriebsaktivitäten.

1946 Wegen der enormen Nachfrage wird die Orthopedic Frame Company als Produktionszweig des Unternehmens Stryker gegründet.

1947 Die oszillierende Säge wird patentiert. Sie schneidet Gips, ohne die darunter liegende Haut zu verletzen, da sich das Sägeblatt nicht dreht, sondern nur in einer sehr raschen, aber kleinen Bewegung hin- und herbewegt. Die Säge, die heute zur Standardausstattung jedes Chirurgen gehört, ist der Vorläufer einer großen Palette an chirurgischen Instrumenten, die Stryker in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird.

nach oben

1959 Das Circ-O-lectric-Bett wird auf dem Markt eingeführt. Es erlaubt Patienten, sich wesentlich selbstständiger zu bewegen und in andere Position zu begeben. Noch heute wird das Bett u.a. in der Intensivmedizin eingesetzt und es werden immer wieder neue Behandlungserfolge im Zusammenhang mit der Verwendung des Bettes erzielt.
Die Stryker-Gruppe hat mittlerweile 60 Mitarbeiter.

1964 Das Unternehmen ändert seinen Namen in Stryker Corporation.

1969 Lee Stryker, Sohn von Homer Stryker, wird Präsident des Unternehmens.

1977 Nach dem Unfalltod Lee Strykers wird John Brown zum Präsidenten und CEO der Stryker Corporation ernannt.

1979 Die Stryker Corporation geht an die US-Börse NASDAQ.
Die Stryker Corporation erwirbt die Osteonics Gruppe und betritt damit den Markt für Hüft- und Knieendoprothesen sowie für andere Implantate.

1980 Dr. Stryker stirbt im Alter von 85 Jahren. John Brown wird Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

nach oben

1981 Getrennte Vertriebssparten für Medizin und Chirurgie werden eingerichtet, um die Kunden gezielter und individueller betreuen zu können.

1983 Der europäische Hauptsitz im schweizerischen Montreux wird gegründet.

1985 Stryker startet die Zusammenarbeit mit der Forschung über das osteogene Protein (OP-1). Ziel ist es, ein Medikament zu finden, das die Knochenbildung anregt und zur Behandlung nach Frakturen mit Pseudarthrosenbildung eingesetzt werden kann.
Stryker gründet die ausschließlich in den USA tätige Firma Physical Therapy Incorporated. Sie legt den Schwerpunkt auf die erfolgreiche Zusammenführung von klinischer Praxis mit Schulung und Forschung, um die Patienten in höchster Qualität zu versorgen. Ziel ist es, den Patienten in kürzester Zeit ihre körperlichen Fähigkeiten zurückzugeben und Unfällen in der Reha-Phase vorzubeugen. Jeder Patient wird nach einem individuellen, eigens für ihn erstellten Behandlungskonzept betreut.
Der Jahresumsatz der Stryker Corporation erreicht 100 Millionen US-Dollar.

1986 Die Stryker GmbH & Co KG in Deutschland wird gegründet. Sie hat ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr und betreut Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Mit dem Erwerb von Syn-Optics erschließt sich die Stryker Corporation den Bereich Endoskopie und das Segment Gelenkspiegelung (Arthroskopie).

nach oben

1992 Stryker erwirbt Dimso SA und steigt damit in den Markt für operative Versorgung von Wirbelsäulenverletzungen ein.

1993 Das Unternehmen wird Teilhaber an der Matsumoto Medical Instruments Inc. in Japan.

1996 Stryker erwirbt die Osteo AG und expandiert in den Trauma-Markt

1997 Der Umsatz der Stryker Corporation liegt nun bei fast einer Milliarde US-Dollar und das Unternehmen kann in 21 aufeinander folgenden Jahre ein Umsatzwachstum von 20 Prozent verzeichnen. Nach 18 Jahren an der NASDAQ wird das Unternehmen an der New Yorker Börse gelistet.

1998 Im Branchenmagazin Industry Week wird die Osteonics Unternehmenssparte als eine der führenden zehn Produktionsstätten in den USA erwähnt.
Stryker kauft von Pfizer Inc. die Firma Howmedica, einen der wichtigsten Akteure auf dem weltweiten Orthopädiemarkt. Mit diesem Zukauf wird die Unternehmensgröße nahezu verdoppelt.

1999 Der Jahresumsatz überschreitet die Zwei-Milliarden-US-Dollar-Grenze.

2000 Stryker wird zum ersten Mal in den Aktienindex von Standard&Poors „S&P 500“ und in das Unternehmensranking „Forbes Platinum 400“ aufgenommen.
Stryker Instruments erhält eine Auszeichnung, die das Branchenmagazin Industry Week an die zehn führenden Produktionsstätten in den USA verleiht.

nach oben

2001 Nach gut 15-jähriger Forschungsarbeit wird das Produkt OP-1 eingeführt und seitdem unter dem Namen Osigraft vertrieben.

2002 Die Akquisition von Surgical Dynamics Inc. ermöglicht den Zugang zum Markt für Cage-Implantate. Mit diesen lassen sich degenerierte oder verletzte Zwischenwirbelräume stabilisieren.
Der Umsatz erreicht drei Milliarden US-Dollar und Stryker wird zum ersten Mal in der Liste der Fortune 500 gelistet.
Die Stryker GmbH & Co KG verlegt ihren Sitz von Mülheim an der Ruhr nach Duisburg in den Business Park Niederrhein. Hier stehen ihr 5000 Quadratmeter an Lager-, Logistik- und Verwaltungsfläche sowie Optionen auf weitere knapp 8.500 Quadratmeter für zukünftige Erweiterungen zur Verfügung.

2003 Steve MacMillan wechselt als Präsident und Direktor für das Operative Geschäft (COO) zur Stryker Corporation.

2004 Der Unternehmensumsatz überschreitet deutlich die Grenze von vier Milliarden US-Dollar.
Mittlerweile werden in über 100 Ländern Stryker-Produkte eingesetzt.

2005 Als erste Klinik Europas hat die Medizinische Hochschule Hannover einen „NavSuite“ OP-Saal mit integrierter Navigation für Unfallchirurgie und Orthopädie eingerichtet und kann damit besser als bisher zahlreiche verschiedene Operationsweisen effektiv miteinander verbinden.
Einzigartig und patentiert: Mit Gamma 3 entwickelt Stryker ein richtungweisendes Nagelsystem zur schnellen und sicheren Fixation instabiler intertrochantärer und pertrochantärer Frakturen.

2006 Als erstes Unternehmen bringt Stryker mit Triathlon® ein Knieimplantat auf den Markt, das individuell für alle Körpergrößen und -staturen geeignet ist - männliche wie weibliche.
Das Bohr-, Säge- und Fräs-System S6 wird eingeführt. Es erleichtert die Arbeit im OP und kombiniert große Leistungsfähigkeit mit hervorragender Ergonomie und sehr guter Schneideeffizienz.
Durch eine strategische Kooperation mit dem biopharmazeutischen Unternehmen CellGenix bietet Stryker jetzt auch hochwertige Produkte im Bereich des Tissue Engineering an.

nach oben