Navigation im Operationssaal
Als eines der weltweit führenden Medizintechnik Unternehmen investiert Stryker seit Jahren in die Zukunftstechnologie der Computernavigation im OP-Saal.
Die vollständige Navigationstechnologie einschließlich der Schlüsselkomponenten wie zum Beispiel Kamera, Steuerungselektronik, Tracker und Software werden von Stryker selbst entwickelt und produziert. Hierbei profitiert das Unternehmen stark von der langjährigen Erfahrung und Kompetenz auf dem Gebiet der orthopädischen und traumatologischen Implantate. Durch dieses Zusammenspiel bündelt Stryker als einziger Hersteller weltweit das gesamte Know-How. Am Entwicklungs- und Produktionsstandort Freiburg arbeitet ein hoch qualifiziertes Team aus Ingenieuren, Programmierern und Naturwissenschaftlern an der Spitzentechnologie „Made in Germany“.
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Bedienerfreundlichkeit und Sicherheit stehen bei der Entwicklung der Geräte an erster Stelle. Als einziger Hersteller bietet Stryker aktive, kabellose Sender- und Empfangseinheiten, die so genannten Pointer und Tracker an, mit denen der Operateur den Navigationscomputer selbst steuern kann, ohne den sterilen Bereich verlassen zu müssen, was sonst die Gefahr der Verschmutzung und Unsterilität mit sich bringt. Dabei erlauben die aktiven Instrumente dem Operateur eine permanente Kontrolle der Positionierung der Instrumente.
Die Computernavigation im OP-Saal erlaubt das millimetergenaue Platzieren von Implantaten und berücksichtigt dabei intra-operativ die anatomischen Gegebenheiten des Patienten wie z.B. die Ermittlung der korrekten Beinachse sowie der Weichteilsituation der Knie-Kinematik. Die Navigation ist somit Voraussetzung für eine präzise Platzierung der Implantate, eine längere Haltbarkeit des Gelenkersatzes, einen minimalinvasiven Zugang mit verbessertem kosmetischem Ergebnis und verkürztem Krankenhausaufenthalt. Hierdurch ergibt sich zusätzlich eine deutlich reduzierte Dauer der Rehabilitationsphase.
Für den Chirurgen bedeutet der Einsatz der Navigation eine verbesserte prä- und interoperative Planung, Reduzierung der Strahlenbelastung sowie eine vereinfachte Dokumentation der Operation.
Mit Hilfe des Stryker Navigationssystems kann die zeit- und dadurch kostenintensive Planung mit Hilfe von CT (Computertomographie), MRT (Magnet Resonanztomographie) oder Röntgen meist stark verkürzt werden. Langfristig gesehen leistet die Navigation damit einen Beitrag zur Kostenreduzierung.
Im Vergleich mit der Robotik, bei der die Maschine das Instrument führt und der Chirurg nur zuschauen kann, gibt die Navigation dem Chirurgen ausschließlich Planungs- und Entscheidungshilfen: der Chirurg selbst führt das Instrument.
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