Mecklenburg-Vorpommern ist auf einem guten Weg zum Gesundheitsland Nr. 1
Rostock. Enge Kooperationen zwischen allen Akteuren der Gesundheitswirtschaft liefern die Basis für den Erfolg Mecklenburg-Vorpommerns auf seinem Weg zum Gesundheitsland Nr. 1. Dies stellte Wolfgang Frisch, Marketingexperte des Medizintechnikunternehmens Stryker, bei einem Vortrag im Rahmen der „2. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft“, heraus. Zu der Konferenz hatte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff am 6. und 7. Juli nach Rostock eingeladen.
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Wolfgang Frisch: „Schon seit vielen Jahren arbeiten wir in Mecklenburg-Vorpommern mit Partnern zusammen und stoßen gemeinsam neue Entwicklungen an. Beide Seiten profitieren davon: Stryker gewinnt neue Partner, Mecklenburg-Vorpommern verfolgt seinen Weg zum Gesundheitsland Nr. 1.“ Konkret machte Frisch den Sinn derartiger Kooperationen an der Zusammenarbeit der Stryker GmbH mit der Orthopädischen Klinik und Poliklinik Rostock – dem Veranstalter der Branchenkonferenz – und dem Unternehmen DOT GmbH. Dieses 14 Jahre junge hochinnovative Medizintechnik-Unternehmen aus Rostock ist einer der Marktführer auf dem Gebiet der Beschichtungs- und Werkstofftechnologie. Von 2003 bis 2005 konnte die DOT GmbH ihren Umsatz um knapp 130 Prozent steigern. Doch neben dem unternehmerischen Erfolg profitieren auch die Patienten von der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Wolfgang Frisch: „Die Ergebnisse unserer Arbeit machen Nägel und Schrauben, mit denen Knochenbrüche versorgt werden, deutlich besser verträglich. Durch die Zusammenarbeit haben wir Implantate mittlerweile so optimiert, dass es nach der Operation seltener zu Komplikationen kommt.“
Für Mecklenburg-Vorpommern sieht Frisch gute Chancen, am Erfolg der Wachstumsbranche Medizintechnik teilzuhaben, denn den wichtigsten Schritt in diese Richtung hat das Land mit dem Masterplan „Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2010“ bereits getan: Know-how wird gebündelt und der Austausch zwischen den Akteuren der Branche wird gezielt gefördert. Auch die Branchenkonferenz – die auch von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt besucht wurde – sieht er als eine sinnvolle Plattform, die die Branche zusammenführt und zur gemeinsamen Arbeit ermutigt. Die Ergebnisse der Bemühungen können sich schon heute sehen lassen: 86.000 Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft bedeuten – bezogen auf die Gesamtzahl der Erwerbstätigen im Land – dass etwa jeder achte Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft arbeitet. Zum Vergleich: Bezogen auf Deutschland liegt dieser Wert bei jedem zehnten Arbeitsplatz. Frisch: „Diese Entwicklung spiegelt auch den internationalen Branchentrend wider.“
Die Stryker GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen hat als einer der weltweit führenden Hersteller künstlicher Hüft- und Kniegelenke ein großes Interesse an derartigen übergreifenden Kooperationen. Frisch: „Der Medizintechnikmarkt hat gerade im innovationsfreudigen Europa ein enormes Entwicklungspotenzial. Das Bundesgesundheitsministerium erwartet in den USA, Japan und den 15 ‚alten’ EU-Staaten ein Wachstum der medizintechnischen Nachfrage von 193 Mrd. € im Jahr 2002 auf 268 Mrd. € in 2010 – ein Plus von rund 40 Prozent. Von dieser Entwicklung profitiert der, der bei den innovativsten Ideen von Anfang an mit dabei ist und mit starken Partnern zusammenarbeitet.“
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