1. Europäisches AFOR Forum

Das Ziel des ersten europäischen AFOR- Forums war der grenzüberschreitende Austausch zum neuesten Stand in der Primär- und Revisionsendoprothetik sowie zur Behandlung der periprothetischen Frakturen von Schulter, Hüfte und Knie.

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Hochkarätige Referenten aus sieben europäischen Ländern

Auf der Agenda der 32 Vortragenden aus sieben europäischen Ländern fanden sich zahlreiche namhafte Referenten, wie z.B. neben den Chairmen Prof. Kotz und Prof. Vécsei, Prof. P. Cherubino (Italien), Prof. Bühren  (Murnau/Deutschland), Prof. C. Howie (England) und Dr. E. Thienpont  (Belgien), der als bester Sprecher der Veranstaltung ausgezeichnet wurde. Neben den Vorlesungen zu den verschiedenen Themenschwerpunkten präsentierten die Redner Ausblicke auf zukünftige Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der Endoprothetik und Unfallchirurgie.


Ein breit gefächerter, grenzüberschreitender Einblick

Für das vom 8.-10. Juni in Wien stattfindende AFOR Forum hatten Professor Kotz, Leiter der Universitätsklinik für Orthopädie des AKH Wien und Professor Vécsei, Leiter der Universitätsklinik für Unfallchirurgie des AKH Wien, die wissenschaftliche Leitung inne. „Die positive Resonanz der Teilnehmer auf das erste Europäische AFOR Forum hat uns in der Absicht bestärkt, dieses Forum auch in einem anderen Europäischen Land abzuhalten,“ so Prof. Kotz im Anschluss an das Forum. „Die hochkarätige europäische Besetzung des Forums hat den Teilnehmern sicherlich für einen breit gefächerten Einblick in das Tun ihrer Kollegen im europäischen Ausland gewährt. Interessante Ansätze aus dem benachbarten Ausland lassen sich sicherlich zukünftig noch stärker in die Diskussionen einbinden,“ sagte Prof. Vécsei zu der internationalen Ausrichtung.


Interaktive Fallbesprechungen und Workshops

Die sich auf drei Tage belaufende Veranstaltung hatte tageweise jeweils einen anderen Schwerpunkt. Angefangen wurde mit den aktuellen Trends bei der primären Endoprothetischen Versorgung. Neben den verschiedenen Behandlungsmöglich-keiten fanden neue Techniken und Trends bei den Vorlesungen Beachtung. Der Schwerpunkt des zweiten Tages lag beim Thema Revisionen in der Endoprothetik und befasste sich mit den Problemen bei Revisionseingriffen. Wege zur Ver-besserung des Standards und der angewendeten Techniken wurden aufgezeigt. Zu beiden Themenblöcken gab es ausreichend Zeit zu Fallbesprechungen und anschließenden Workshops. Der letzte Tag widmete sich ganz dem Thema der Zukunft in der endoprothetischen Versorgung. Neben dem aktuellen Thema der minimalinvasiven Chirurgie und deren zukünftiger Ausrichtung wurden Themen wie Tribologie und Tissue Engineering sowie dem Management von Infektionen gewidmet. Das über einhundert Teilnehmer zählende Auditorium wurde in die rege Diskussion mit eingebunden.

Die Veranstaltung wurde von der Firma Stryker unterstützt.


Kontakt




AFOR –Stiftung

Veranstaltungsbüro Deutschland

Postfach 99 01 42

7298 Duisburg

Tel: +49 (0)2065 255 741


Die AFOR-Stiftung (Association for Orthopaedic Research)…


…wurde 1988 in Selzach, Schweiz, gegründet. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Forschung und Entwicklung in den Gebieten der Orthopädischen Chirurgie und der Traumatologie zu fördern.

Dazu hat die Stiftung unterschiedliche Förderinstrumente entwickelt:

Sie bietet Weiterbildungsveranstaltungen für Mediziner an.

Sie vergibt Reisestipendien an junge Wissenschaftler, um diesen Auslandsaufenthalte an international anerkannten Kliniken zu ermöglichen.

Sie setzt sich für medizinwissenschaftliche Forschungsprojekte ein, die eine aktuelle Thematik aufweisen und einen klinischen Hintergrund und Bezug haben.

Darüber hinaus schreibt sie jährlich den mit 20.000 CHF dotierten AFOR-Wissenschaftspreis aus. Dieser Preis dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, soll zu wissenschaftlicher Betätigung motivieren und besondere Leistungen im Gebiet der Orthopädischen Chirurgie und der Traumatologie auszeichnen. Er wird für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus der klinischen oder experimentellen Forschung verliehen.




Die Stryker GmbH & Co. KG


ist die deutsche Tochter der 1941 von dem Mediziner Dr. Homer Stryker gegründeten Stryker Corporation in Kalamazoo, Michigan, USA. Insgesamt beschäftigt die Stryker Corporation weltweit 17.000 Mitarbeiter, 1.500 davon in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Der Umsatz der Stryker Corp. belief sich 2005 auf rund 5 Mrd. US $ (4,13 Mrd €), in den vergangenen 20 Jahren ist Stryker weltweit jährlich um 20 Prozent gewachsen. Die Stryker GmbH & Co. KG hat ihren Sitz seit 2002 im Duisburger Businesspark Niederrhein. Das Unternehmen expandiert stetig und ist damit ein starker und zuverlässiger Partner für alle Anwender auf dem deutschen, österreichischen und schweizerischen Markt. Derzeit schenken ca. 2200 Kunden der Stryker GmbH & Co. KG ihr Vertrauen Stryker, 2005 lag der Umsatz bei 100 Millionen Euro.



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