EndoMotion® macht Endoprothetik effizienter

Innovatives Therapiekonzept optimiert Behandlungsprozesse, erhöht Patientenzufriedenheit und fördert Klinik-Marketing

Das Medizintechnikunternehmen Stryker GmbH & Co. KG bietet ein ganzheitliches Behandlungsprogramm zur Standardisierung und Optimierung für Patienten an, die ein neues Knie- oder Hüftgelenk benötigen. Unter dem Namen EndoMotion® wurde das Programm mit Chirurgen und Orthopäden erfolgreich in der Praxis erprobt. Stryker, einer der weltweiten Marktführer im Bereich hochwertiger medizintechnischer Produkte, bietet EndoMotion® jetzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

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„Wettbewerb und Kostendruck an Kliniken nehmen zu. Gleichzeitig werden auch die Ansprüche an die Qualitätssicherung immer größer“, erklärt David Halliday, Geschäftsführer der Stryker GmbH in Duisburg. „Hier liefert EndoMotion® einen wichtigen Beitrag, indem es den Versorgungsauftrag der Häuser mit einem geschärften Dienstleistungsprofil koppelt.“ Das Programm macht komplette Behandlungsabläufe effizienter – von der prä- bis zur post-klinischen Phase. So wird eine höhere Planungssicherheit im Klinikalltag erreicht, Verbesserungspotenziale aufgedeckt, die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert und die Position der Klinik als Gelenkzentrum im Wettbewerbsumfeld gestärkt. Den wirtschaftlichen und therapeutischen Erfolg des Programms belegt eine Begleituntersuchung, die vom renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PWC) durchgeführt wurde.

Drei Module für wirtschaftlichen Erfolg und Patientenzufriedenheit

EndoMotion® besteht aus drei aufeinander abgestimmten Modulen: der Verbesserung klinikeigener Prozesse, der optimierten Kommunikation mit dem Patienten und der Bündelung von Marketingaktivitäten einer Klinik. Jedes Modul kann unabhängig von den anderen eingesetzt werden, aber erst im Zusammenspiel werden die besten Ergebnisse erzielt: So senkt die Klinik durch die kürzere Verweildauer die Kosten deutlich, ohne dass die Qualität darunter leidet. Durch die umfassenden Aufklärungsmedien, die den Behandlungsprozess des Patienten begleiten, wird auch die individuelle Aufklärungszeit pro Patient erheblich reduziert. Gleichzeitig verstärkt sich das Gefühl des Patienten, gut informiert zu sein.

Kernbaustein des Programms ist das als Behandlungspfad angelegte Prozess-Modul: Die Patienten werden von der Diagnose über den Krankenhausaufenthalt bis zur Genesung begleitet. Da Knie- und Hüft-Totalendoprothesen (TEP) fast immer geplante Operationen sind, werden Patienten mit der gleichen Operation in Gruppen zusammengefasst ins Krankenhaus aufgenommen, über die Behandlung informiert und physiotherapeutisch betreut. Auch die niedergelassenen Ärzte und die Rehabilitationseinrichtungen sind in die Behandlung einbezogen. Festgeschriebene Standards garantieren zudem, dass jeder Beteiligte immer weiß, was er wann mit welchen Mitteln tun muss. Dr. Holger Haas, Leitender Oberarzt am Uniklinikum Gießen und Marburg: „Da die Entwicklung eigener Behandlungspfade für ein einzelnes Krankenhaus sehr aufwändig ist und viele Ressourcen bindet, ist  EndoMotion® eine attraktive Alternative für Abteilungen, die ihre Abläufe verbessern wollen. Das mit unserer Hilfe entwickelte Programm kann mit wenig Aufwand  an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden..“

Im Kommunikations-Modul bildet Patientenaufklärung den Schwerpunkt. Videofilme informieren den Patienten umfassend über die TEP-Operation, den Ablauf des Krankenhausaufenthalts und die Nachsorge. Dadurch erhalten die Patienten eine realistische Vorstellung von den zu erwartenden Heilerfolgen. Dr. Holger Haas: „Die Patientenzufriedenheit kann schon allein dadurch erhöht werden, dass Patienten intensiv über die Behandlung und ihre möglichen Ziele Bescheid wissen. Im Klinikalltag bleibt dafür oft nicht die nötige Zeit. Die Informationsmaterialien von EndoMotion® entlasten das medizinische Personal und motivieren den Patienten, sich aktiv am Heilungsprozess zu beteiligen.“

Das Marketing-Modul schließlich hat zum Ziel, die Marke „Gelenkzentrum“ zu stärken. Ein eigenes Handbuch unterstützt die Klinik bei der Vermarktung, ein Marketing- und Mediaplan hilft bei der zielgerichteten Kommunikation mit Medien, Patienten, Ärzten und Rehabilitationseinrichtungen. Ein zentrales Element ist hierbei das individuell auf die Klinik abgestimmte Patientenhandbuch. Es begleitet den Patienten von der Diagnosestellung bis zur vollständigen Genesung und sorgt so für eine durchgängige Behandlung. Als gemeinsames Produkt der niedergelassenen Ärzte, der Klinik und der Rehabilitationseinrichtung ist das Patientenhandbuch die Visitenkarte des Gelenkzentrums.

Gute Prüfergebnisse

Im Rahmen der Einführung des JointVentures® Programms wurde im Auftrag der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg GmbH, Standort Giessen, und der Stryker GmbH & Co. KG eine Untersuchung zur Effizienz des Programms durchgeführt:

Die Gruppenbildung der Patienten trägt zum Erfolg von EndoMotion® bei. Anke Fattroth, die für PWC die Auswertung von EndoMotion® begleitete: „Die Gruppenleistungen schaffen Freiräume für zusätzliche Angebote. Alle Beteiligten begrüßten die höhere Transparenz. Rückfragen der Patienten waren seltener und die Patienten waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort – etwa bei der Krankengymnastik.“ David Halliday: „So werden zahlreiche zeitraubende und damit kostspielige Arbeiten gezielt beseitigt – ein klarer wirtschaftlicher Vorteil für die Klinik. Als Nebeneffekt motivieren sich die Patienten gegenseitig und das medizinische Personal ist mit der eigenen Arbeit zufriedener.“

Das ursprünglich unter dem Namen JointVentures® in den deutschen Markt eingeführte Programm hat seine Wurzeln im US amerikanischen Markt und ist dort in über 400 Kliniken erfolgreich installiert. Eine für den europäischen Markt notwendige Tauglichkeitsprüfung und klinische Anpassung wurde mit zwei Referenzkliniken durchgeführt: der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg GmbH, Standort Giessen, und dem Städtischen Krankenhaus Nettetal in enger Zusammenarbeit mit der Stryker GmbH & Co. KG unter der Leitung von Laila Wahle, Key Account Managerin klinische Prozesse. Insgesamt arbeiten mittlerweile sechs Kliniken mit dem Programm. David Halliday: „Schon heute liegen uns zahlreiche weitere Anfragen aus anderen Kliniken vor, die ebenfalls mit EndoMotion® arbeiten wollen.“



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