Stryker ergänzt innovatives System 6 um Präzisionssäge
Sauberer Schnitt durch absolut ruhigen Lauf
Mit der neuen Präzisionssäge im System 6 bringt Stryker jetzt eine Weltneuheit auf den Markt: Das komplett überarbeitete Instrument, bei dem nur die Sägezähne oszillieren, ermöglicht Orthopäden und Unfallchirurgen ein weitaus präziseres Arbeiten als mit herkömm-lichen Saggitalsägen. Weichteilverletzungen fallen dadurch geringer aus, der Heilungsprozess beim Patienten beschleunigt sich Stryker unterstreicht mit dieser Innovation seinen Anspruch auf Markt-führerschaft im Bereich medizintechnischer Antriebsmaschinen.
Die neue Präzisionssäge erweitert das erfolgreiche System 6, das bereits Saggital-, Stich-, Sternumsäge und das Bohr-/Fräshandstück umfasst. Weltweit einmalig ist nun das neue Präzisionsinstrument, bei dem nur die Blattspitze oszilliert. Dies wird durch eine stabile feststehende Führungsschiene gewährleistet, welche den Mechanismus beinhaltet, der das auf einen Bruchteil der ursprünglichen Größe reduzierte Sägeblatt bewegt. Das Instrument zeichnet sich durch seine sehr gute Handhabung aus. Orthopäden und Unfallchirurgen bekommen damit eine einzigartige, speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Technik an die Hand, mit der sich wesentliche Vorteile verbinden.
Höchste Präzision durch einen sehr ruhigen Lauf des Instruments
Durch die spürbar reduzierten Vibrationen im Vergleich zu herkömmlichen Sägen gewinnt der Operateur eine deutlich bessere Kontrolle über das Handstück. Ein kürzerer Hebelarm verringert zudem das Ausschlagen am Sägehandgriff. So lassen sich bei der Präparation für Implantate auch kleinere Knochen wie die Kniescheibe präzise ausformen.
Freie Sicht auf den Operationsbereich
Die Sicht auf die Eingriffsstelle erhöht sich für den Operateur deutlich. Während er bisher wie durch einen laufenden Propeller auf das Operationsfeld schauen muss, entfällt durch den starren Schaft der Präzisionssäge die störende Vibration im Blickfeld.
Bessere Führung auch im Freihandbetrieb
Der Operateur unterstützt die Führung durch händische Steuerung am Instrumentenschaft. Er führt diesen bündig an die Oberfläche eines offenen Schnittblocks und dirigiert die oszillierende Spitze mit den Fingern. Diese „virtuelle Führung“ erlaubt eine bessere Sicht und einen genauen Schnitt in der korrekten Ebene. Durch diese Technik wird der sonst am Schnittblock entstehende Metallabrieb reduziert, was sich ebenfalls positiv auf den Heilungsverlauf auswirkt.
Weniger Weichteilschäden und schnellere Heilung
Mit dem Instrument lassen sich Knochen sehr gezielt bearbeiten. Die innovative Technik der oszillierenden Sägezähne schließt Weichteilschädigungen, wie sie bei herkömmlichen Saggitalsägeblättern auftreten können, nahezu aus. Sie vermittelt dem Operateur mehr Sicherheit, etwa bei Eingriffen in Nähe der Innenbänder am Kniegelenk. Erste Einsätze in Bonn, Berlin und Füssen haben gezeigt, dasss die S6-Präzisionssäge auch für minimal-invasive Operationen (MIS) besonders geeignet ist.
Wie alle Anwendungen im System 6 zeichnet sich auch die neueste Stryker-Innovation durch ihr ergonomisches Design mit leicht zugänglichen Bedienelementen sowie einer optimale Ausbalancierung für ermüdungsarmes und präzises Arbeiten aus. Die Energieversorgung ist mittels Akku oder in naher Zukunft auch per Stromkabel möglich. „Den Ärzten ermöglicht die Präzisionssäge einen großen Qualitätssprung bei Operationen in der Hüft-, Knie- und Schulter¬endoprothetik. Aus Sicht der Entwickler ist sie ein riesiger Innovationsschub auf dem Markt der Antriebsmaschinen. Nach umfangreichen und allesamt positiv verlaufenen Praxistests haben wir das Instrument nun im deutschsprachigen Raum eingeführt und stellen es unseren Kunden gern in unverbindlichen Livepräsentationen vor“, erklärt Jörg Düngenheim, Produktmanager bei Stryker.